Bolivien-Rede

Positive Bespiele von Aktionen: Boliviens Staatspräsident Evo Morales, Rede zu Obama in Panama - veröffentlicht: 15.4.2015

aus dem Internet: “Deutsche Wirtschafts Nachrichten”- online, Zitat *:

“Boliviens Präsident zu Obama:
Hören Sie auf, die Welt in ein Schlachtfeld zu verwandeln!

Der bolivianische Präsident Morales hat beim Gipfel der  lateinamerikanischen Staaten in Panama die US-Regierung scharf  attackiert. Er warf Washington vor, die Welt zu destabilisieren, die  Souveränität anderer Nationen nicht zu achten, und sich mit  imperialistischer Attitüde gegen andere Staaten auf der Welt zu  verhalten.

Morales sagte, dass die Armut in Lateinamerika zu einem Großteil von der amerikanischen Politik verursacht sei:
”Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region. Ich frage die  USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen  Ländern behandelt werden? Ich sage Ihnen, Präsident Obama, Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig.  Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen. Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir  sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen. Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist  von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir  wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als  eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr  ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA  auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir  wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und  verschafft uns mehr Zufriedenheit.”

Morales forderte US-Präsident Barack Obama auf, eine neue Politik in der Welt zu verfolgen: “Wir laden Sie ein, die USA als ein friedvolles und  solidarisches Volk zu führen, und nicht mit einer Regierung der  Unterdrückung und der Zerstörung. Präsident Obama, hören Sie auf, auf der Welt wie auf einem einzigen großen Schlachtfeld zu kämpfen! Beenden Sie die Einteilung der Welt in Freund und Feind.” Morales sagte zu Obama: “Ich möchte Präsident Obama sagen: Weltreiche verschwinden,  nur die Demokratie hat dauerhaften Bestand.” Es sei unzulässig, dass  lateinamerikanische Staaten von den USA als Schurkenstaaten bezeichnet  würden, während sie nichts anderes täten, als die Interessen ihrer  Völker und deren Souveränität zu verfolgen.

Morales griff in seiner Rede auch Argumente auf, die man in jüngster Zeit aus den USA selbst hören kann. Die Amerikaner verwendeten doppelte Standards. Amerika sei jenes Land,  das stärker als alle anderen Länder auf der Welt die Folter anwenden. Es gebe in den USA eine massive Krise der rassischen Diskriminierung. Die  US Polizei leistet sich Menschenrechtsverletzungen in ihrem Umgang mit  Minderheiten.

Morales sagte, die USA müssten Kuba nicht “helfen”: “Was Sie tun  müssen: Sie müssen all jene Schäden reparieren, die sie in diesem Land  angerichtet haben!”

* Zitat aus:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/15/boliviens-praesident-zu-obama-hoeren-sie-auf-die-ganze-welt-als-ein-schlachtfeld-zu-betrachten/

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